Fußball: Karten und Strafstöße

Rote Karte, gelbe Karte, Elfmeter: Wichtige Fußballregeln im Überblick

Einfache Erklärungen & kuriose Fakten zu den Strafmaßnahmen im Fußball

Schiedsrichter zeigt einem Spieler die Rote Karte
Wenn der Mann in Schwarz rot sieht, gibt es die Rote Karte.

Die Strafe folgt sogleich: Das trifft auf den Fußball definitiv zu, zumindest, wenn der Schiri nicht geschlafen hat. Bei welchen Vergehen zieht der Schiedsrichter die gelbe Karte? Seit wann gibt es die rote Karte? Und was ist noch mal der Unterschied zwischen Strafstoß und Freistoß? All diesen Fragen und vielen mehr gehen wir hier auf den Grund.

Die Gelbe Karte beim Fußball
Die Rote Karte beim Fußball
Fußballhistorie: Seit wann gibt es die Gelbe und Rote Karte beim Fußball?
Kurioses rund um die Gelbe und Rote Karte
Strafstoß: Der Elfmeter
Freistoß

Wenn der Schiedsrichter in die Tasche greift...

Eben jagen die Spieler noch dem Ball hinterher, da ertönt auf einmal ein schriller Pfiff aus der Schiedsrichterpfeife und der Unparteiische tritt mit grimmiger Miene auf die Spieler zu. Rot oder gelb? Das ist hier die Frage! Wir werfen einmal einen genaueren Blick auf die Kartenregeln beim Fußball und klären, wann welche Karte zum Einsatz kommt.

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Gelbe Karte beim Fußball

Zieht der Schiedsrichter die Gelbe Karte, handelt es sich um eine Verwarnung. Die Gelbe Karte wird beim Fußball dann gezeigt, wenn Spieler zu oft oder zu heftig gegen die Spielregeln verstoßen oder unsportliches Verhalten an den Tag gelegt haben.

Schiedsrichter zieht Gelbe Karte
Die Gelbe Karte beim Fußball bedeutet eine Verwarnung.

Wann der Schiri Gelb zieht

Konkret heißt das: Ein Fußballspieler bekommt die Gelbe Karte, wenn er

• ein taktisches Foul begeht.
• ein heftiges Foul begeht.
• wiederholt gegen die Spielregeln verstößt.
• den beim Einwurf, Eckstoß oder Freistoß vorgeschriebenen Abstand nicht einhält.
• die Fortsetzung des Spiels nach einer Unterbrechung verzögert.
• das Spielfeld ohne Erlaubnis des Schiedsrichters verlässt beziehungsweise betritt.
• dem Schiedsrichter widerspricht oder ihn nicht respektvoll behandelt. (Im Fall einer Beleidigung erfolgt sofort die Rote Karte.)

Folgen der Gelben Karte

Zwar hat die Gelbe Karte keine unmittelbaren Folgen für den verwarnten Spieler, er muss sich aber nun vorsichtiger verhalten. Denn zwei Gelbe Karten ergeben im Fußball die Gelb-Rote Karte. Das heißt, der Spieler muss den Platz sofort verlassen und seine Mannschaft darf keinen Ersatz für ihn einwechseln. Zudem ist der Spieler für das folgende Spiel gesperrt.

Übrigens: Früher gab es bei zwei Gelben Karten direkt eine Rote Karte. Der Spieler musste sich damit zudem vor dem Sportgericht verantworten und war oft für mehr als ein Spiel gesperrt.

Fußball-Spieler im Nahkampf
Foulspiel zieht eine Verwarnung in Form einer Gelben Karte nach sich – bei groben Fouls droht die Rote Karte.

Gelbsperre

Sammelt ein Spieler innerhalb eines Wettbewerbs oder eines von der Liga festgelegten Zeitraums bei verschiedenen Spielen mehrere Gelbe Karten, wird über ihn die sogenannte Gelbsperre verhängt, der Spieler wird für ein Spiel gesperrt. Je nach Tournier und Liga wird die Gelbsperre unterschiedlich gehandhabt:

• Bei Welt- und Europameisterschaften reichen zwei Gelbe Karten aus, um einen Spieler für ein Spiel zu sperren.
• In der deutschen Fußball-Bundesliga folgt die Gelbsperre nach fünf Verwarnungen.
• Die Ligen unserer europäischen Nachbarn haben jeweils eigene Regelungen: In den Topliegen von Italien und der Schweiz wird ein Spieler nach der vierten Gelben Karte gesperrt; in der Premier League in England gibt es eine Sperre, wenn der Spieler zwischen dem ersten Spieltag und dem 31. Dezember fünf Gelbe Karten sammelt. Erhält er die fünfte Gelbe Karte erst im Januar, wird er hingegen nicht gesperrt. In den Niederlanden können Gelbe Karten sogar in die nächste Saison übernommen werden.

Übrigens: Die Gelbsperre in der Bundesliga ist wohl dem „Gelbe-Karten-König“ Walter Frosch zu verdanken, der es in der Zweitliga-Saison 1976/77 zu insgesamt 18 oder 19 Gelben Karten in 37 Spielen gebracht hatte. Daraufhin wurde die Sperre vom DFB zur Saison 1979/80 eingeführt.

Rote Karte beim Fußball

Die Rote Karte steht beim Fußball für einen Platzverweis und stellt damit die schwerste Strafe dar. Der Schiedsrichter zieht die Rote Karte bei groben Verstößen gegen die Fußballregeln. Der Spieler muss dann sofort und ersatzlos das Spielfeld verlassen, das heißt, seine Mannschaft muss das restliche Spiel in Unterzahl bestreiten. Außerdem wird der betroffene Spieler in der Regel für mindestens ein Spiel gesperrt.

Der Schiedsrichter zeigt die Rote Karte, wenn ein Fußballspieler

• ein grobes Foul begeht.
• tätlich wird.
• eine Beleidigung äußert.
• eine klare Torchance des Gegners durch eine sogenannte „Notbremse“ (Foulspiel) verhindert.

Übrigens: Auch nach Spielende kann der Referee die Rote Karte zücken, beispielsweise, wenn Spieler auf dem Weg in die Kabine tätlich werden.

Nach einer Roten Karte darf erst dann weitergespielt werden, wenn der Schiedsrichter das Spiel mit einem Pfiff freigegeben hat. Warten die Spieler die Spielfreigabe nicht ab und spielen den Ball zu früh, kann der Schiedsrichter die Gelbe Karte zeigen.

Schiedsrichter und zwei Spieler
Beim Fußball soll Fair Play herrschen – dafür sorgt der Schiedsrichter notfalls mit der Roten oder Gelben Karte.

Fußballhistorie: Seit wann gibt es die Gelbe und Rote Karte?

Die beiden Karten gab es nicht immer im Fußball; sie wurden zur Fußball-Weltmeisterschaft 1970 eingeführt. Der Grund: Bei der WM 1966 war es während der Partie Argentinien gegen England zu tumultartigen Szenen auf dem Spielfeld gekommen. Der Schiedsrichter sprach Platzverweise für mehrere Spieler aus. Sowohl ein argentinischer als auch einige englische Spieler verstanden offenbar die mündlichen Anweisungen des deutschen Schiedsrichters nicht – ebenso wenig die Zuschauer auf den Rängen. In der Folge kam der englische Schiedsrichter Ken Aston auf die Idee, bei Vergehen eine gelbe oder eine rote Karte zu zeigen. Das Vorbild waren Verkehrsampeln mit ihrem gelben und roten Lichtsignal.

Die Kombination der beiden Karten, die Gelb-Rote Karte, ist wesentlich jünger. Sie wurde 1991 im Fußball eingeführt.

Übrigens: Es gibt auch eine Blaue Karte im Fußball. Sie wird im österreichischen Jugendfußball verwendet, um eine Zeitstrafe anzuzeigen.

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Kurioses rund um die Gelbe und die Rote Karte

Im Laufe der Fußballgeschichte gab es zahlreiche (unrühmliche) Rekorde und kuriose Geschichten rund um die Gelbe und die Rote Karte zu verzeichnen. Einige besonders spektakuläre Fälle wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

Rote und Gelbe Karte mit Schiedsrichterpfeife
Die schnellste Rote Karte, die meisten Roten Karten in einem Spiel…es gibt eine Menge kurioser Rekorde.

Die meisten Verwarnungen während einer Weltmeisterschaft gab es bei der WM 2002 im Spiel Deutschland gegen Kamerun (14 Gelbe und 2 Gelb-Rote Karten) und während der WM 2006 im Spiel Portugal gegen die Niederlande (12 Gelbe und 4 Gelb-Rote Karten).

• Die meisten Roten Karten in der Bundesligageschichte erhielten die Spieler Jens Nowotny, Torsten Wohlert, Fernando Meira und Maurizio Gaudino (je 5 Rote Karten).

• Argentinischer Rekord: Die meisten Roten Karten in einem Spiel – nämlich 36 – vergab der Schiedsrichter Damien Rubino in einem Spiel der fünften argentinischen Liga im März 2011. Nicht nur sämtliche Spieler, auch alle Ersatzspieler und beide Trainer waren betroffen. Der Grund: eine Massenschlägerei auf dem Spielfeld.

• Aufgrund eines Schiedsrichterfehlers bekam Bundesliga-Profi Josip Simunic während eines WM-Spiels 2006 drei Gelbe Karten zu sehen. Der englische Referee übersah es, ihm bei der zweiten Verwarnung die Gelb-Rote Karte zu zeigen. Diese folgte erst bei Verwarnung Nummer drei in der Nachspielzeit.

• Den Rekord für die schnellste Rote Karte in der Fußball-Geschichte wurde im Oktober 2000 gebrochen: Der englische Spieler Lee Todd von Cross Farm Park Celtic wurde nach nur zwei Sekunden vom Platz gestellt. Der Grund: Todd erschrak über den lauten Anpfiff und murmelte „Fuck me, that was loud“, woraufhin der Schiedsrichter ihn vom Platz stellte.

„Arschkarte“: So nennt der Volksmund die Rote Karte. Der Begriff geht vermutlich auf die Einführung der Karten im Jahr 1970 zurück. Um nicht aus Versehen die falsche Karte zu ziehen, bewahrten viele Schiedsrichter die beiden Karten in verschiedenen Taschen auf: die Gelbe in der Brusttasche, die Rote in der Gesäßtasche. Angeblich sind so auch die Redewendungen „die Arschkarte ziehen“ oder „die Arschkarte bekommen“ entstanden.

Strafstoß: Der Elfmeter

Der Strafstoß im Fußball – Sie kennen ihn vermutlich unter vielen verschiedenen Namen: Elfmeter, Hand-Elfmeter, Foul-Elfmeter, Elfer oder in der Schweiz und Österreich auch Penalty.

Wie die umgangssprachlichen Bezeichnungen des Strafstoßes, die regelmäßig in Kreuzworträtseln abgefragt werden, schon verraten: Der Strafstoß ist ein Schuss, der aus elf Metern Entfernung auf das Tor abgegeben wird.

Wann gibt es einen Strafstoß?

Der Strafstoß beim Fußball ist eine Spielstrafe, die der Schiedsrichter bei einem Foul oder einem absichtlichen Handspiel des Verteidigers im Strafraum verhängt.

Ausführung des Strafstoßes

Nachdem der Schiedsrichter den Strafstoß durch einen Pfiff freigegeben hat, schießt ein Spieler der angreifenden Mannschaft den Ball aus elf Metern Entfernung auf das gegnerische Tor. Bis zum Zeitpunkt, an dem der Schütze den Ball berührt, darf sich außer ihm und dem Torwart kein anderer Spieler im Strafraum befinden. Der Torwart darf während des Strafstoßes die Torlinie nicht verlassen. Erst nach der Ballberührung des Schützens dürfen andere Spieler den Strafraum betreten und der Torwart die Torlinie verlassen. Dann ist ein Nachschuss sowie das Eingreifen anderer Spieler durchaus erlaubt. Der Spieler, der den Strafstoß ausführt, darf den Ball erst dann ein weiteres Mal berühren, nachdem ihn ein anderer Spieler berührt.

In der Regel bedeutet ein Elfmeter eine ausgezeichnete Torchance. In 75 bis 80 Prozent der Strafstöße ist der Schütze erfolgreich, bei den Weltmeisterschaften liegt die Quote sogar bei über 80%.

Fußballspieler beim Elfmeter
Beim Strafstoß schießt ein Spieler den Ball vom Elfmeterpunkt aus aufs gegnerische Tor.

Nicht verwechseln: Der Elfmeter darf nicht mit dem Elfmeterschießen verwechselt werden. Bei letzterem handelt es sich nicht um eine Strafe nach einem Regelverstoß, sondern um ein Verfahren, mit dem ein Sieger ermittelt wird.

Kurioses rund um den Strafstoß

So eindeutig die Regeln beim Strafstoß zu sein scheinen – in der Fußballvergangenheit zeigten sich einige Spieler durchaus erfinderisch. 2016 sorgten Lionel Messi und Luis Suarez mit einem Elfmeter-Trick für Aufsehen: Beim Spiel FC Barcelona gegen Celta Vigo setzte Messi zum Elfmeterschuss an – doch statt den Ball mit Schwung in Richtung Tor zu kicken, spielte er ihn seinem Kollegen Suarez als Querpass zu. Dieser schoss den Ball ins Tor und sorgte damit für das 6:1 für Barcelona.

Offiziell wird Messis Strafstoß zwar in der Statistik als verschossen geführt. Die Ausführung des Strafstoßes gilt aber als regulär trotz aller Diskussionen und Proteste, die auf Messis ungewöhnliche Spielweise folgten.

Übrigens: Messi und Suarez waren nicht die ersten Fußballspieler, die einen Strafstoß auf diese Weise verwandelten. Bereits 1982 sorgten die Barca-Legenden Johan Cruyff und Jesper Olsen mit einem solchen Trick für Aufsehen.



Freistoß

Der Freistoß beim Fußball bestraft ein Foul, unsportliches Verhalten oder andere Regelverstöße: Sieht das Regelwerk keine andere Art der Spielfortsetzung – etwa einen Strafstoß – vor, bekommt die gegnerische Mannschaft einen Freistoß. Unterschieden wird zwischen dem direkten und dem indirekten Freistoß.

Direkter Freistoß

Der direkte Freistoß kann vom ausführenden Spieler direkt (ohne die Berührung eines weiteren Spielers) ins gegnerische Tor verwandelt werden. Der Schiedsrichter entscheidet auf direkten Freistoß, wenn im laufenden Spiel einer der folgenden Fälle eintritt:

• (versuchtes) Treten des Gegners
• (versuchtes) Beinstellen
• (versuchtes) Schlagen des Gegners
• (versuchtes) Anspucken des Gegners
• Halten
• Rempeln
• Stoßen
• Anspringen
• Bedrängen
• absichtliches Handspiel

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Der direkte Freistoß wird an der Stelle des Vergehens ausgeführt. Dazu muss der Ball ruhig am Boden liegen.

Alle Spieler der verteidigenden Mannschaft müssen sich mindestens 9,15 Meter vom Ball entfernen oder sich auf der eigenen Torlinie zwischen den Pfosten befinden. Häufig stellen sie sich in einer Linie auf (Mauer oder Freistoßmauer genannt), um einen Schuss auf das Tor zu blockieren.

Um die Position des Balls und den Mindestabstand der Mauer zum Ball zu markieren, sprühen Schiedsrichter einen speziellen Schaum auf den Rasen, der nach rund 45 bis 120 Sekunden wieder verschwindet. Das Freistoßspray geht auf einen argentinischen Amateurfußballer zurück: er hatte sich geärgert, dass ihm bei einem Freistoß die Mauer zu nahe rückte und somit ein Tor verhinderte. Seit dem Jahr 2000 ist das Spray bei südamerikanischen Fußballspielen im Einsatz, bei der WM 2014 in Brasilien wurde es auch von der FIFA eingesetzt – bleibt aber umstritten.

Der Spieler, der den Freistoß ausführt, darf den Ball erst dann ein weiteres Mal berühren, nachdem ihn ein anderer Spieler berührt hat.

Aufstellung vor dem Freistoß
Beim Freistoß stellt sich die verteidigende Mannschaft häufig zur Freistoßmauer auf.

Indirekter Freistoß

Beim indirekten Freistoß kann ein Tor nur dann erzielt werden, wenn nach der Ausführung des Freistoßes (Bewegung des Balles) ein weiterer Spieler den Ball berührt, bevor dieser im Tor landet. Gelangt der Ball nach dem indirekten Freistoß direkt ins Tor, ist es dagegen ungültig.

Der Schiedsrichter entscheidet unter anderem in diesen Fällen auf indirekten Freistoß:

• bei Abseits
• bei Verstoß gegen die Rückpassregel
• wenn ein Spieler gefährlich spielt
• wenn ein Spieler den Laufs seines Gegners behindert (soweit dabei nicht um den Ball gekämpft wird)
• wenn ein Spieler den Torwart daran hindert, den Ball aus der Hand freizugeben
• wenn der Ball bei einer Spielfortsetzung zweimal durch denselben Spieler gespielt wird
• wenn ein Spieler ein Vergehen vortäuscht („Schwalbe“)
• bei Unsportlichkeiten wie Beleidigungen gegnerischer Spieler oder des Schiedsrichters
• wenn der Torwart den Ball mehr als sechs Sekunden lang in seinen Händen hält, bevor er ihn freigibt

Unterschied zwischen Freistoß und Strafstoß

Strafstoß und Freistoß unterscheiden sich insofern, dass bei einem Strafstoß der Ball vom Elfmeterpunkt aus gespielt wird, während er beim Freistoß an der Stelle des Vergehens gespielt wird.

Übrigens: Wenn ein Spieler eine Regelübertretung im eigenen Strafraum durchführt, auf die ein direkter Freistoß folgen müsste, muss der Schiedsrichter auf Strafstoß entscheiden.

Noch mehr Fußball im owayo-Magazin

Wenn im Fußball Fouls passieren oder Spieler die Regeln übertreten, ist die Wachsamkeit und Reaktionsschnelligkeit des Schiedsrichters gefragt. Mehr über die Rolle des Schiedsrichters im Sport und seine große Verantwortung lesen Sie in unserem Beitrag Schiedsrichter als Traumjob - Mehr als nur rote Karten verteilen.

Spannende Fakten rund um den Fußball finden Sie in unserer interaktiven Timeline zur Geschichte des Fußballs. Schauen Sie gleich mal rein!

Bilder: Titelbild: © gettyimages/ simonkr; Bild 1: © gettyimages/ cmannphoto; Bild 2: © gettyimages/ cmannphoto; Bild 3: © gettyimages/ Dmytro Aksonov; Bild 4: © gettyimages/baona; Bild 5: © gettyimages/ Dmytro Aksonov; Bild 6: © gettyimages/ Image Source

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